Zentrale HR-Struktur mit regionaler Expertise
Die Beschäftigten der NORMA Group leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Konzerns. Den Themen Personalmanagement und Personalentwicklung kommt daher eine entscheidende Rolle zu.
Das Personalmanagement der NORMA Group ist seit der im vergangenen Jahr durchgeführten Reorganisation zentral organisiert. Mit dieser Umstellung wurde die bisherige dezentrale Struktur durch eine zentrale Ausrichtung ersetzt, um konzernweite HR-Prozesse einheitlich zu steuern und die Zusammenarbeit zwischen den Standorten zu vereinfachen. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass regionale Besonderheiten weiterhin berücksichtigt werden, indem lokale Expertise in die zentralen Prozesse eingebunden bleibt. Eine wesentliche Aufgabe des Personalmanagements besteht insbesondere darin, die Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften fortlaufend sicherzustellen. Das Ziel ist dabei auch, einen möglichst großen Teil des Fachkräftebedarfs aus dem eigenen Nachwuchs zu rekrutieren und dadurch unabhängiger vom externen Arbeitsmarkt zu werden. Die zielgerichtete Aus- und Weiterbildung der eigenen Belegschaft ist daher ein fester Bestandteil der Personalstrategie der NORMA Group.
Zur Förderung einer einheitlichen Unternehmenskultur hat die NORMA Group zentrale Leitprinzipien und einheitliche Unternehmenswerte formuliert, die die grundlegenden Überzeugungen des Unternehmens abbilden. Diese Leitprinzipien werden an allen Standorten vermittelt und gelebt.
Entwicklung der Belegschaftszahlen
Die Vorjahreswerte wurden in den nachfolgenden Ausführungen zu den Belegschaftszahlen aufgrund der Klassifizierung von Water Management als „aufgegebener Geschäftsbereich“ angepasst.
Die NORMA Group beschäftigte zum 31. Dezember 2025 konzernweit 5.940 Mitarbeiter (Stammbelegschaft inkl. Leiharbeitskräften). Gegenüber dem Stand zum Vorjahresstichtag (31. Dez. 2024: 6.348) ist die Belegschaftszahl damit um 6,4 % gesunken. Davon waren 4.709 Beschäftigte der Stammbelegschaft (31. Dez. 2024: 4.993) zuzurechnen. Die Anzahl der Leiharbeitskräfte lag per Ende Dezember 2025 bei 1.231 (31. Dez. 2024: 1.355). Daraus ergibt sich ein Anteil der Leiharbeitskräfte an der Gesamtbelegschaft von rund 21 % (Vorjahr: rund 21 %).
>>Belegschaft nach Regionen
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Belegschaft nach Regionen |
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| 2025 | Anteil in % | 2024 | Anteil in % |
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EMEA | 3.335 | 56 | 3418 | 54 |
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Amerika | 724 | 12 | 808 | 13 |
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Asien-Pazifik | 650 | 11 | 767 | 12 |
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Stammbelegschaft nach Regionen | 4.709 | 79 | 4993 | 79 |
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EMEA | 217 | 4 | 291 | 5 |
Amerika | 729 | 12 | 805 | 13 |
Asien-Pazifik | 285 | 5 | 259 | 4 |
Leiharbeitnehmer nach Regionen | 1.231 | 21 | 1.355 | 21 |
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Gesamtbelegschaft | 5.940 | 100 | 6.348 | 100 |
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(ESRS [[SBM-1-40iii])<<9
Die Stammbelegschaft setzt sich per 31. Dezember 2025 aus 2.270 direkten (2024: 2.379) und 900 indirekten Mitarbeitern (2024: 913) sowie 1.704 Gehaltsempfängern (2024: 1.755) zusammen. Während direkte
9 Diese Angabe ist Bestandteil der nichtfinanziellen Konzernerklärung der NORMA Group für das Geschäftsjahr vom 1. Januar2025 bis zum 31. Dezember 2025.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Herstellungsprozess beteiligte Personen sind, handelt es sich bei den indirekten Beschäftigten um Personen aus produktionsnahen Bereichen, wie etwa der Qualitätsabteilung. Die Gruppe der Gehaltsempfänger ist vorwiegend Verwaltungsfunktionen zuzuordnen.
Ausführliche Informationen zur Belegschaft der NORMA Group sind im Kapitel NICHTFINANZIELLE KONZERNERKLÄRUNG einsehbar.
Legende
Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).